Die Pfarrkirche von Binn und ihre Mineralien |
||
Schon in alten Zeiten wurden in den Kirchen viele Altare und mehr noch die Gebrauchsgegenstände, wie Kreuze, Monstranzen und Kelche usw. mit Edel- und Halbedelsteinen verziert.Oft wurden diese Gegenstände auch geraubt, das Gold und Silber ein- und umgeschmolzen und dabei die Steine andersartig gebraucht. So wurde auch im Rahmen eines Diebstahles das Kristallkreuz von Binn im Jahre 1819 entwendet. Man fand neben dem Weg zum Albrunpass nur noch einige der Quarze aus dem Kreuz, die Goldhalterung war weg. Der Dieb hielt die Bergkristalle wohl für Glas. In der heutigen Monstranz ist ein Anataskristall eingearbeitet worden. Er wurde von A. Kiechler gespendete. |
||
|
![]() ![]() |
![]() |
(alle Bilder F. Dreier, Ernen) |
||